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Geboren 1934. Studium der Psychologie, Volkswirtschaft und Soziologie.
Mehrere Jahre Forschungs- und Lehraufenthalte in Lateinamerika. Dort begann sein - zunächst im Wesentlichen wissenschaftliches - Interesse am Schamanismus in der Karibik, in Peru, vor allem aber in Mexiko.
Wieder in Deutschland widmete er sich der sporadischen Aufarbeitung der distanzierten Erfahrungen in der ethnologisch-schamanischen Literatur.
In einer Lebenskrise griff er zum Buch "Der Schamane in uns" von Paul Uccusic.
Besuch des Basisseminars der FSS und von Fortgeschrittenen-Seminaren.
2003 Reise mit einer Gruppe der FSS nach Tuva.
Siegfried Kätsch spricht offen über seine Zweifel: "Trotz langjähriger Erfahrungen als schamanisch Praktizierender bin ich grundsätzlich skeptisch meiner eigenen Arbeit und mir selbst gegenüber - und anderen gegenüber natürlich auch. Ich bin mir nie sicher, ob das, was ich schamanisch arbeite, was ich tue, richtig, ob es gut ist. Ich bewundere und beneide bei anderen die fundamentale Selbstgewissheit, die sie bei ihrer schamanischen Arbeit zeigen. Ich bin eher immer wieder neu erstaunt, dass schamanische Arbeit anderen – und mir selbst - helfen kann."
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