DER SCHAMANE ALS DARSTELLER

darsteller

„Es ist ein Geist, der exerziert, nicht exorziert werden will.“ (1)
Das Krafttier zu „exerzieren“, es immer wieder darzustellen im Krafttier-Tanz oder sich in der freien Natur in das Tier zu verwandeln, gehört für viele Menschen, die sich mit Schamanismus beschäftigen, zu den ersten intensiven Berührungen mit der nicht-alltäglichen Wirklichkeit. Der/die Schamanisierende verbindet sich mit der Kraft des Tiergeistes und gibt diesem Geist die Möglichkeit, die normale, die alltägliche Wirklichkeit zu erfahren..
Die Verbindung mit Geistwesen und die Darstellung ihrer Kraft ist ein Phänomen, das uralt und auf der ganzen Welt zu finden ist.
Bereits steinzeitliche Höhlenmalereien werden als die Darstellung des Geistwesens, mit dem der Schamanisierende verschmolzen ist, interpretiert. Die Höhlen waren nur schwer zugänglich, und die mitgebrachten Fackeln verstärkten gewiss die Phänomene bei der Bewegung und beim Tanz, ebenso wie die Spiegelung des Geschehens in wassergefüllten Sinterbecken Eine der bekanntesten Malereien, die als schamanistische Darstellung interpretiert wird, ist die Zeichnung des vogelköpfigen Menschen in der Höhle von Lascaux (Dordogne/Frankreich), ca. 15.000 v.Chr. Wir sehen einen Menschen im schamanischen Bewusstseinszustand verschmolzen mit einem Vogelgeist, mit Vogelkopf und Vogelkrallen, einen Stab mit Vogelkopf neben sich liegend, umgeben von anderen Tieren. Die schamanistische Interpretation stammt von Horst Kirchner (2), einem der ersten Autoren, der den Schamanismus als kulturelles Konzept auf ein konkretes archäologisches Beispiel anwendet (3). Das Tier wurde wohl als wichtiger Verbündeter für die Bewältigung des realen Überlebens in der sichtbaren Welt gesehen. In der Verschmelzung mit seinem Geist konnte man es durch Tanz und Nachahmung als Nahrungsquelle magisch herbeirufen. Da es vermutlich genauso beseelt erlebt wurde wie der Mensch, ist es als Helfer in der unsichtbaren Welt gegenwärtig und wird kultisch verehrt (z.B. Bärenkult).

Viele Geister werden dargestellt
Die Geister, die dargestellt werden, sind nicht nur Tiergeister, sie können Mischwesen sein oder menschliche Gestalt haben. Felicitas Goodman (4) beschreibt rituelle Körperhaltungen und daraus resultierende ekstatische Erlebnisse. Sie hat erkannt, dass es bestimmte Körperhaltungen gibt, die sich zeitunabhängig und kulturunabhängig auf der ganzen Welt finden, in Figurinen, Statuen, Zeichnungen. Goodman bezeichnet sie als Geschenke, als Offenbarungen. Wenn wir mit unserem Körper diese archaischen Haltungen einnehmen, so kommen wir in den schamanischen Bewusstseinszustand und erreichen ganz bestimmte Orte in der nichtalltäglichen Wirklichkeit. Der Schamane mit dem Vogelkopf aus der Höhle von Lascaux ermöglicht in seiner Haltung die Seelenfahrt in die Obere Welt. Mit der Haltung des Kriegers von Hirschlanden (Hallstattzeit, Nordwürttemberg, 6. Jhd. v. Chr) begibt man sich auf den Ritt zum Totenreich.
Eine der bekanntesten Haltungen ist die Chiltanhaltung, wie sie bei usbekischen Schamanen und Schamaninnen zum Herbeirufen und Aussenden der heilenden Chiltangeister noch immer eingenommen wird. Interessanterweise findet sich diese Haltung auch beim keltischen Fürsten vom Glauberg, (Hessen, 5. Jhd. v. Chr) – zeitunabhängig, kulturunabhängig.
Handlungen und heilige Tänze wurden zur Anbetung der Natur und ihrer magischen Kräfte ausgeführt, und Schamanen vollzogen in der Verbindung mit Geistwesen Rituale zum Wohle der Gemeinschaft: Beides gilt als Ursprung für das westliche Theater (5). Wenn wir in das Land schauen, aus dem der Begriff „Theater“ kommt (theatron: Schauspielhaus, ….das auch zu Volksversammlungen diente lt. Gemoll), so finden sich dort Spuren dionysischer Riten, die mit der Entwicklung des altgriechischen Dramas in Verbindung stehen könnten. Altphilologen sträubten sich gegen die Vorstellung, dass das griechische Drama als eines der edelsten Zeugnisse griechischer, ja menschlicher Kultur mit den Tänzen exotischer Wilder (6) – in Zusammenhang stehen könnte. Und doch scheint im bäuerlichen Brauchtum mit den Riten des Jahreslaufes vieles enthalten zu sein, was auf alte magisch-schamanistische Rituale aufbaut.
Gibt es sie noch in Europa, die Spuren der wilden Tänze, der wilden Jagden in magisch-schamanistischen Lebensformen?
Vitebsky meint, daß der schamanische Gauner in der Volkskultur als Harlekin, die zentrale Figur der Comedia dell´arte, überlebt hat (7). Die Comedia dell´arte teilt ihre Spieler in zwei Gruppen, die Vecchi (reich, alt, gelehrt und dumm) und die Zanni, die alte Naturgeister sind und das Spiel in der Hand haben. Zu ihnen gehört der Harlekin.

Perchten – die alpenländischen Geister
Die Verbindung mit Geistern finden wir im Alpenraum in verschiedenen Brauchtumsformen, die noch alljährlich stattfinden. Zu den bekanntesten Geistern, die nach wie vor gefeiert werden, zählt die Frau Percht in ihren vielen Gestalten. Die Perchten werden nur von Männern dargestellt, ein Relikt des männerbündischen Maskenwesens der Mittwinterzeit. Die Nacht der Frau Percht ist die letzte Rauhnacht vom 5. auf den 6. Jänner, in der sie für (soziale) Ordnung sorgt. Es ist ein Fruchtbarkeitskult und dient der Dämonenvertreibung Dazu schreibt Wilhelm Muster: „Ursprünglich handelte es sich nicht nur um eine Dämonendarstellung, sondern um eine Verbindung mit ihnen.“ (9) Muster hat also schon 1947, bei sehr beschränktem Zugang zu internationaler Literatur, genau den Punkt der schamanischen Arbeit erkannt, nämlich die parallel laufenden Phänomene der Seelenreise und der Verschmelzung, die in der Darstellung der schamanischen Arbeit ihren Ausdruck finden.
Die Ausstellung „Die Macht der Maske“ in Schloss Trautenfels (2007 in der Steiermark, Österreich) hat Rituale und Masken aus Afrika und dem Alpenraum gezeigt. So weit entfernt diese Weltgegenden scheinen, die Essenz war kristallklar: In der Verbindung mit den Geistern geschieht Heilarbeit, Divination und Segen für die Gemeinschaft.
Aus dem Ausstellungsband (10) wurde einer der Tiroler Maskenläufer zitiert: „Einmal waren wir bei einem Mullerumzug in Thaur [Ort in Tirol], da habe ich meine Frau schon gekannt, aber wir waren noch ledig, und da hat sie dann ein Spiegeltuxer [mächtigste Maske, auch Altartuxer genannt] abgemullt [auf die rechte Schulter hinten klopfen durch eine Maske]. Es heißt ja, daß das ein guter Wunsch für die Fruchtbarkeit ist – und gleich danach war sie schon schwanger….“ Das heißt, die Grundbedingungen für schamanische Arbeit waren erfüllt: Der Tänzer / Darsteller ist in einem anderen Bewusstseinszustand (durch Juachazn , Singen, Trommeln , Tanzen – und die Droge Alkohol), verbunden mit einem Geist (dem seiner Maske), seine Berührung ist wirksam (die Frau wird schwanger), und die Handlung wird von der Gemeinschaft als magische wahrgenommen (allgemein bekannter Wunsch für die Fruchtbarkeit).

Der Schamane als Garant für soziale Gesundheit
Schamanen waren zu allen Zeiten Menschen, die nicht nur für Heilung und Prosperität ihrer Gemeinschaft zuständig waren, sondern auch für den sozialen Frieden und die Ordnung innerhalb der Gruppe. Langeweile und Sorgen, wenn endlos verschneite Zeiten der Dunkelheit oder Dürre die Pflanzen, Tiere und Menschen plagten, mussten überbrückt werden. Dann wurden Geschichten erzählt, Gesänge, Tänze und Rituale ausgeführt, um die Geister gut zu stimmen. Dadurch kann auch das Gefühl von Geborgenheit in einer rauen Umwelt Platz finden. Die sozialen Aufgaben von Schamanen und Schamaninnen verdienen Beachtung, sie bedeuten Heilungsarbeit an der Gemeinschaft und finden ihre äußere Form in der Darstellung der schamanischen Arbeit.
Vitebsky meint: “Der Schamane dramatisiert die ganze Skala der kleinen alltäglichen Dramen.“ (7) Kein Lebensbereich wird ausgeklammert, weil er als zu profan oder zu heilig gelten könnte. Und weiter schreibt er vom Zwang der Darstellung: „In Sibirien leiden Schamanen, wenn sie lange Zeit keine Vorstellung hatten.“ Bei Mihaly Hoppal finden wir den Begriff „Darstellung der schamanischen Arbeit“. (11) Es ist eine Art doppeltes Bewußtsein. Das Hervorrufen des Trancezustandes erfordert eine hohe Konzentrationsfähigkeit, fast schon ein bewußtes Agieren.“
Ethnologen haben sich oft durch die Beschreibung der Darstellung eines schamanischen Rituals täuschen lassen. Sie sind beim äußeren Erscheinungsbild geblieben, beim Tanz, Gesang, Geschrei, Springen, Hüpfen, beim Kostüm und bei der Maske und anderen Utensilien. Das wesentliche des Rituals blieb aber im unsichtbaren, somit oft undokumentiert. Das ist einerseits die Verbindung mit der magischen Welt, mit den Geistern, und andererseits unsichtbar ablaufenden Phasen des Rituals , wodurch erst seine Wirksamkeit in der alltäglichen Wirklichkeit manifestiert ist, nämlich Trennung (Abgrenzung zwischen profanem und sakralem Raum und Zeit), Umwandlung (soziales Zwischenstadium außerhalb der Zeit), Angliederung (Rückkehr in die profane Zeit und den profanen Raum, Einbau der Umwandlung). Schamanen und Schamaninnen beachten diese unsichtbare Seite ihrer Kunst, denn sie ist ein Schlüssel zur Wirksamkeit. Nur Theater Spielen wäre nicht zielführend.
In dem Zusammenhang muss eine Idee von Victor Turner erwähnt werden : Ethnologen sollten Ethnotheater dem kognitiven Spiel in ihren Köpfen entgegensetzen, das sie in langweiligen. Zeitschriften publizieren. So könnten Werte wie Empathie vermittelt werden, wie sie in anderen Völkern gelebt werden. Leider dachte der Ethnologe Turner nur an eine Zusammenarbeit mit Theaterleuten. Aber – es ist ein interessanter Gedanke, um andere Völker besser zu verstehen.
Welche Bedeutung steht hinter dem Sich-Verbinden mit unsichtbaren Kräften, mit Geistern, sie zu tanzen und darzustellen?
Solange wir Menschen uns ein Phänomen nicht mit unserem Verstand rational erklären können, solange ist es ein Mythos. (13) Es ist eine Kraft, die auf uns einwirkt, und die für uns gut oder schlecht sein kann. Indem wir dieser Kraft ein Gesicht geben, wird sie für uns ansprechbar. Wir können Einfluss nehmen auf Kräfte, die auf uns Menschen und unser Lebensumfeld wirken. Der Schamane beginnt also mit dem Blitz zu reden, mit der Erdmutter zu tanzen, den Regen darzustellen, die Krankheit bei der Hand zu nehmen und zu heilen. So paradox es klingt: Der Schamane entmystifizieren durch die Verbindung mit dem Geist genau diesen Geist, verringern die Angst vor der unausweichlichen Kraft, und erhöht dadurch das Maß an Geborgenheit und Sicherheit einer Gemeinschaft, er sorgt für die soziale Gesundheit.

Schamanen tarnten sich im Kommunismus als Schauspieler
In der Sowjetunion wurden Schamanen verfolgt, ihnen die Ausübung ihrer Arbeit untersagt und Zuwiderhandelnde mit dem Tod bestraft. Nach einer Mitteilung von Paul Uccusic hat er selbst im Jahr 1993 den inzwischen verstorbenen Schamanen Aleksandr Tawakai Suedemovich. in Kostüm und mit Trommel (aus dem Museum; er hatte keine eigene) im Rahmen des Schamanenkongresses in Kyzyl auftreten sehen. In der KP-Zeit trug er den Titel „Volksschauspieler“. Erst beim Schamanenkongress 1993, also nach der Wende, konnte Tavakai wieder „echter“ Schamane sein. Ganz ohne Furcht vor der Geheimpolizei war er freilich immer noch nicht . . .
Paul Uccusic meint, dass man zwischen zwei Formen der Darstellung unterscheiden muß:
• folkloristische Shows, die Schamanen abhielten, um zu überleben, und wo vielleicht auch wirklich „Schamanisches“ passiert ist oder
• schamanischem Theater in eigentlichem Sinne, wo Akteure schamanische Szenen (aus der Mythologie, der Vergangenheit aber auch der Gegenwart) auf der Bühne szenisch darstellen.
Michaly Hoppal (11) beschreibt schamanische Arbeit unter anderem als Darstellung. Es sei nicht ein besessenes Toben oder sinnloses Umherspringen, sondern die theatralische Form der schamanischen Arbeit zeige bestimmte Bewegungsstile. Nüchtern betrachtet sei eine Schamanen-Seance vor allem eine gut aufgebaute Vorführung, die der Tradition folgt. Dabei ließe sich nicht ausschließen, dass der Schamane, beeinflusst durch seine Rolle, tatsächlich den veränderten Bewusstseinszustand erlebt.
Viele Core-schamanische Arbeitsmethoden sind Darstellungsformen schamanischer Kraft und haben zumindest einen Zuschauer – den hilfesuchenden Menschen, der das Ritual miterlebt. „Zum Patienten werden“ (von den Coast Salish, die Beschwerden des Patienten auch durch Tausch der Kleidung übernehmen, um sie aufzulösen), die Heilung bei den !Kung! (Anziehen der Krankheit mit unheimlichen, welterschütterndem Schreien),der Ablauf von Extraktion, Seelenrückholung, Krafttierholen, die tuwinische Trommel, die Moving Drum, Word and Song Doctoring und viele mehr – sie alle beruhen darauf, dass der Schamanisierende sich mit seinem Körper auf die Arbeit einlässt, mit seinem Körper spürt und bereit ist, sich mit dem Helfer zu verbinden…

Das Spiel eines Ein-Personen-Theaters
Der Schamane ist zuständig für Heilung, Divination und Ritualarbeit, die Arbeit erfolgt oft in Gegenwart einer ganzen Gruppe von – Zusehern. Was bedeutet es für Zuseher, wenn sie die Darstellung von schamanischer Arbeit beobachten, einem Zusammenspiel zwischen Ereignissen der alltäglichen und der nichtalltäglichen Wirklichkeit? Durch sein Spiel – eines Ein-Personen-Theaters (11) – berührt er nicht nur den Klienten, sondern die zusehende Gemeinschaft. Hier kehren wir wieder zur sozialen Aufgabe des Schamanen zurück.
Grundsätzlich geht man beim Begriff Theater von Darstellern und Zusehern aus, die natürlich in Wechselwirkung miteinander treten. Man nahm in der Antike an, dass auch die Gottheit sich einmischen konnte. Da zeigt sich schon, dass der Theaterbegriff spirituellen Einflüssen gegenüber offen war, die Katharsis stellte ein wichtiges Motiv dar. Die Szene konnte auch der Überführung von Verbrechern („Die Kraniche des Ibykus“) dienen. Schiller hat das Theater als „moralische Anstalt“ definiert, um dort ablaufende Prozesse, die auf den Zuseher läuternd wirken, zumindest anzusprechen und das Theater von Orten reiner Unterhaltung abzugrenzen. Lustspiele sind natürlich nicht verboten, aber auch die belehren oder üben auf dem Umweg über eine erlaubte Darstellungsform oft sehr bissig Sozialkritik, was zu manchen Zeiten nicht anders möglich war (Figaros Hochzeit). Auch Brechts „episches Theater“ zielt auf Veränderung.
Den Theaterbegriff in die schamanische Arbeit einzuführen bedeutet also, den Zuseher mit herein zunehmen, ihn zum Teil des Rituals zu machen, als Zuseher, der von der Wanderung zwischen den zwei Welten berührt wird im Sinne einer Katharsis, –Reinigung –, einer Veränderung. Es bedeutet, die soziale Seite der schamanischen Arbeit an die Oberfläche zu bringen, ihr einen Status zu verleihen.
Schamanisches „Theater“ in der Zusammenarbeit mehrerer Schamanisierender, wo auch wirklich „Schamanisches“ passiert, funktioniert vor laufender Fernsehkamera (Heilarbeit Eisenstadt 2008) oder als Vorstellung im Nationaltheater in Kyzyl (FSS – Expedition, 1993). Es geschieht etwas für den Betroffenen und für die Zuseher, zumindest für einige, wenn die wichtigsten Voraussetzungen bei den einzelnen Teilnehmern gegeben sind, die Verbindung mit den vertrauten Spirits und das Zurücknehmen der Selbstdarstellung, mit dem Blick auf die Aufgabe.
Auch wenn wir den Weg vom Mythos zum Logos seit der Aufklärung beschreiten, so wissen wir, dass er gepflastert ist mit Wissens- und Wissenschafts-Mythen, gezaubert aus der Wundertüte der Formulierungen: „Es ist wissenschaftlich erwiesen…“ oder „Aus langjähriger Erfahrung….“ Die Inuit entdecken für ihre Kinder traditionelle Formen zur sozialen Heilung (14). Warum also nicht „Schamanisches Theater“ als soziales Element mit den Darstellern und – den Geistern für Zuseher erlebbar machen?
Nietzsche schreibt in Jenseits von Gut und Böse, Kap. 40: „Alles, was tief ist, liebt die Maske…“ Wir Menschen erfahren doch – trotz Aufklärung nach wie vor archaische Offenbarungen, zeitloses Wissen aus der nicht-alltäglichen Wirklichkeit, mit Leib und Seele, wie die Alten früher gesagt haben.

Quellen und Anmerkungen
(1) Harner, Michael (2003): Der Weg des Schamanen. Das praktische Grundlagenwerk zum Schamanismus. 4. Aufl. München. S. 118.
(2) Kirchner, Horst (1952): Ein archäologischer Beitrag zur Urgeschichte des Schamanismus. Anthropos. Vol. 47:244-286.
(3) Porr, Martin: Zeichen im Dunkeln. Schamanistische Motive in der paläolithischen Kunst Europas. http://www.urgeschichte.unituebingen.de/fileadmin/downloads/GfU/2002/gfu11_5.pdf; 20.04.2008.
(4) Goodman, Felicitas D. (2000): Trance. Der uralte Weg zum religiösen Erleben. Gütersloh.
(5) Encyclopædia Britannica (2009): Western theatre. http://www.britannica.com/EBchecked/topic/849217/Western-theatre; 15.07.2009.
(6) Puchner, Walter (1977): Brauchtumserscheinungen im griechischen Jahreslauf und ihre Beziehungen zum Volkstheater. Wien.
(7) Vitebsky, Piers (1998): Schamanismus. München.
(8) Moser, Hans (1940): Neue archivalische Belege zur Geschichte des Perchtenlaufens. Bayrische Hefte für Volkskunde, 12. Jahrgang, 6. Heft. Februar 1940, S. 62-65.
(9) Muster, Wilhelm (1947): Der Schamanismus und seine Spuren in der Saga, im deutschen Brauch, Märchen und Glauben. Dissertation Graz.
(10) Kreissl, Eva (Hrsg.) (2007): Die Macht der Maske. Ausstellung Schloß Trautenfels. Graz.
(11) Hoppal, Mihaly (2002): Das Buch der Schamanen. Europa und Asien. Luzern.
(12) Gennepp, Arnold van (1999): Übergangsriten. Frankfurt/Main, NY, Paris (Ersterscheinung in Französisch 1909).
(13) Grabner-Haider, Anton, und Prenner Karl (2004): Religionen und Kulturen der Erde. Wien, Köln, Weimar.
(14) http://www.phac-aspc.gc.ca/dca-dea/programs-mes/aboriginal-autochtones-eng.php; 12.08.2009.

Dr.in Sylvia Wohlfarter ist Biologin/Biochemikerin und ehemaliges Fakultätsmitglied der Foundation for Shamanic Studies Europe.